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Sommer, Sonne, Urlaub – Blogpause

Je länger dieser etwas unbeständige, aber herrliche Sommer andauert, umso weniger Lust verspüre ich, mich in mein stickiges Autoren-Kämmerchen zurückzuziehen und für meinen Blog Glossen und Artikel zu schreiben. Und ich habe den Eindruck, meine Freunde und Follower haben auch kaum Lust, meine Kopfgeburten zu lesen, denn im Sommer ist man mehr (schwitzender) Körper als Geist. Literatur passt besser zum Herbst und zum Winter. Deshalb ist es wie in jedem Jahr im Juli für mich an der Zeit, mich ein, zwei Monate im Internet ein wenig rar zu machen und ich werde mir meinen alljährlichen Sommerurlaub gönnen.

Ich will in den nächsten Wochen mit Frau Klammerle gemeinsam viel wandern, mit ihr Ausflüge machen, Freunde besuchen und irgendwo in den Hügeln im Hintergrund des obigen Fotos auf der Terrasse vor unserem diesjährigen Feriendomizil unter einer Pinie mit einem Glas Chianti in der Hand sitzen und träumend zusehen, wie sich die Welt auch ohne mich dreht. (Seht ihr mich auf dem Foto unten, rechts im Hintergrund? Ich winke.)

Übrigens werde ich auch den 2. Teil meines Geltsamer-Romans druckfertig machen, den ich trotz meiner Sommerpause hier weiter häppchenweise vorveröffentlichen werde. Er wird dann im Herbst, wenn ich erholt und voller neuer Ideen (hoffentlich) wieder in die heimatlichen Gefilde zurückkehre, im Buchhandel erscheinen.

Wenn man mich bis dahin vermisst: Meine Bücher, die es überall im Buchhandel als E-Book oder als Taschenbuch günstig zu kaufen gibt, sind eine ideale und unterhaltsame Sommerlektüre, egal man sie ob auf dem Balkon, am Strand oder auf einer Berghütte liest. Ich würde mich freuen. Und ein kleines Feriengeschenk habe ich noch:

Meine drei E-Books sind vom 25. Juli bis zum 6. August 2017 bei allen Buchhändlern zum Sonderpreis von 0,99 € erhältlich.
Wer jetzt nicht zuschlägt, ist selbst schuld.

Im September melde ich mich dann wieder.

Habt eine schöne Zeit bis dahin,

Euer Nikolaus

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Die Dichterecke

Ich will mich noch einmal kurz in Erinnerung bringen, bevor ich für die nächsten zwei Wochen verstumme.

Nachdem ich seit über einem Jahrzehnt glücklicher Reihenhausbesitzer im ländlichen Weichbild der Stadt Augsburg bin, nenne ich auch einen schmalen rückwärtigen Garten mein Eigen. Er hat in etwa die Größe einer Picknickdecke; bietet aber immerhin Platz für eine Südterrasse, einen Werkzeugschuppen, ei­nen Kirschbaum, Obststräucher, Blumenbeete, ein Kräuterbeet, Kompost und sogar ein selbst gebautes Hochbeet, in dem ich gerade Salat, Mangolde (ist das die richtige Mehr­zahl?), Gurken und wie Unkraut wuchernden Meerrettich züchte. Demnächst will ich es sogar noch erweitern. Selbstverständlich ist hier alles in der Bonsaiausführung – gut, dass  meine Familie und ich eher unterdurchschnittlich groß sind. Die Rasenflä­che ist so ausladend, dass ich schon an die Anschaffung eines Aufsitzmähers gedacht habe.

Und zwischen den Sträuchern ganz hinten am Zaun, die helfen sollen, die neugierigen Blicke der Nachbarn zu behindern, habe ich mir auch mein ganz persönliches, durch ein Bambusgebüsch gut abgeschirmtes und immer schattiges und auch bei den augenblicklichen Sommertemperaturen kühles Dichtereck eingerichtet, in dem ich träumen, lesen und schreiben kann – nur dichten, das mache ich eigentlich nie. Im Moment schlafe und schnarche ich hier oft und ein dünner Speichelfaden läuft mir dabei aus dem Winkel des geöffneten Mundes auf das T-Shirt, auf dem mein herab gesunkener Kopf mit der Wange liegt, denn ich bin noch immer etwas erkältet. Die Sommergrippe habe ich zwar inzwischen an Frau Klammerle weiter gereicht, aber ich bin noch nicht gesund.

Wer genau auf das Foto schaut oder es vergrößert, sieht eines meiner inzwischen überall im Handel erhältlichen „Noch einmal davon gekommen“-Bücher, von denen ich nach den Feiertagen auf Lovelybooks ein paar Exemplare verlosen werde(*). Man muss immer ein wenig Werbung für sich machen – man kann nie wissen, wer gerade über den Zaun schaut. Darunter liegt ein Band mit etwas veralteten literarischen Reisebildern: „Mein Gardasee“ von Godehard Schramm. Ich bereite mich eben immer gewissenhaft auf meinen Urlaub vor. In meinem Dichtereck werde ich heute sitzenbleiben, bis mich die Gewitter oder die Mücken ins Haus treiben.

Wenn jemand vorbei kommen möchte: Ich hätte da noch einen Schattenplatz frei. Wir könnten über Italien oder Literatur oder Gartenarbeit reden, von Frau Klammerles Erdbeerkuchen naschen oder auch nur gemeinsam ein wenig schnarchen. Ich würde mich freuen. Falls wir uns nicht mehr sprechen sollten, dann wünsche ich allen meinen Freunden wundervolle Pfingsttage, traumhaftes Wetter und die Zeit, mein neues Buch zu lesen. Es ist mir wirklich gelungen.

Bis in zwei Wochen, Euer Nikolaus.

______________

(*) Auch wenn ich auf diese Weise keine Bücher verkauft, sondern nur drei Exemplare von „Dr. Geltsamers erinnerte Memorieren“ verschenkt habe, war die Erfahrung durchaus positiv, denn ich bekam von zwei der Gewinnerinnen sehr wohlwollende und schmeichelhafte Fünf-Sterne-Kritiken und ausführliche Rezensionen. – Danke noch einmal.

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Ach, je …

Nach einem Winter ohne Erkältung und Beschwerden musste es ja mal passieren: Am Donnerstagabend – nach meiner anstrengenden „Vadderdags“-Bergwanderung – begann mein Hals zu kratzen. Ich habe mir eine veritable Sommergrippe eingefangen, die eine etwas genervte Frau Klammerle leicht abschätzig als „Männerschnupfen“ abtut. Da sie als Kinderkrankenschwester im Intensivbereich täglich mit Entscheidungen zwischen Leben und Tod konfrontiert wird, ist sie da wahrscheinlich etwas vorurteilsbeladen und professionell deformiert.

wasserfall

So läuft im Augenblick meine Nase …

Die Meinungen, wie ernst meine Erkältung ist, gehen also weit auseinander. Wie dem nun auch sein mag, ob mein Leiden Hypochondrie oder lebensbedrohend ist: Ich huste, räuspere, schnupfe, fiebere und schniefe. Der Kopf ist dick, der Hals ist rau, die Glieder schmerzen, mich friert in der Sommerhitze und die Stimmung ist flau.

Deshalb muss ich mein literarisches Schaffen in der nächsten Zeit stark einschränken und kuriere mich mit Hausmittelchen, die die Woche Erkältung auf sieben Tage einschränken helfen. Ich muss auch diesen Blog früher als gedacht für einige Zeit ruhen lassen, nachdem ich ihn in der letzten Zeit eh schon ein wenig stiefmütterlich behandelte. Nachdem ich mich wieder auskuriert habe, werde ich mich am hoffentlich sonnigen Westufer des Gardasees und dann in einem versteckten Seitental am Reschenpass erholen. Ich habe vor, dort das zweite Geltsamer-Buch „Die Hyänen von Berlin“ zu Ende zu schreiben, denn es soll im August oder September erscheinen.

Apropos: Mein neues Buch „Noch einmal davon gekommen“, in dem ich die besten Glossen und Kolumnen dieses Blogs gesammelt, noch einmal überarbeitet und aktualisiert habe, ist nun fertig lektoriert (und von Frau Klammerle zensiert). Sogar die eine oder andere Kurzgeschichte hat ich in den Band verirrt. „Noch einmal davon gekommen“ kann demnächst bei den üblichen Verdächtigen (Amazon, epubli, Weltbild etc.) oder beim Buchhändler des Vertrauens als Taschenbuch bestellt und erworben werden. Mit der E-Book-Variante dauert es noch ein wenig länger, da die vielen Illustrationen und Fußnoten größere Arbeit machen.

Vielleicht interessiert das Büchlein ja den einen oder anderen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

 

Nikolaus Klammer: Noch einmal davon gekommen, 228 Seiten, illustriert, 8,99 €, ISBN: 9783745043006

Ich mache also eine ausgedehnte Pause bis nach Pfingsten und leide still vor mich hin.

Grüße in die Welt,

Euer Nikolaus

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Klammer schweigt

Liebe Freunde meiner Literatur,

der und dem einen oder anderen unter euch mag es vielleicht aufgefallen sein (vielleicht auch nicht), dass ich in dieser Woche geschwiegen habe und keine Blogbeiträge und Fortsetzungen meiner Romanserien veröffentlicht habe. Das liegt nicht an fehlenden Wörtern und Worten, sondern schlicht an den Erfordernissen meines Brotberufs, der mich im Augenblick sehr stark in Beschlag nimmt. Mir fehlt einfach die Zeit, hier zu schreiben.

Aber ich verspreche Besserung. Demnächst geht es hier weiter.

Was das alles mit dem Foto von meiner gähnenden Katze Amy zu tun hat, weiß ich auch nicht. Aber mir gefällt die Aufnahme, die ich gestern Abend in der schwülen Hitze meiner kleinen Terrasse schoss. Sie passt perfekt zu meiner momentanen Stimmung zwischen endender Frühjahrsmüdigkeit und leichter Überarbeitung.

Bis demnächst,

Euer Nikolaus

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Reif für die Insel

Diese Aufnahme, die ich im Dschungel von Madeira machte, hätte mich in der letzten Woche beinahe das Leben gekostet, da ich beim Knipsen ausrutschte, mit der Stirn schwer auf einem der schlüpfrigen Steine aufschlug und dann noch ins Wasser fiel. Aber zum Glück gab es „nur“ tropfende Kleidung, eine blutende Platzwunde, große Beulen, Hämatome, eine zerbrochene Brille und ein angeknackstes Selbstbewusstsein … Aber das Foto ist klasse.

 

In den beiden nächsten Wochen lasse ich den Blog ruhen, da Frau Klammerle und ich einen Osterwanderurlaub auf einer fernen, aber nicht gerade einsamen Insel im Atlantik machen. Darauf freuen wir uns schon seit Wochen. Gut, dass ich für den „Geltsamer“ ein wenig portugiesisch gelernt habe. Bom dia! Como vai você?

Solltet ihr mich in der Zwischenzeit vermissen (was ich allerdings bei den mal wieder auf Null tendierenden Zugriffszahlen auf meinen Blog eher nicht vermute), habe ich für euch als kleines Ostergeschenk die überarbeiteten und fehlerbereinigten ersten 7 Kapitel – das sind über 300 Seiten (!) – von meinem im Herbst erscheinenden Roman „Der Weg, der in den Tag führt“ gratis als Ebook zum Download von meiner Dropbox. In drei Wochen geht es mit dem 8. Kapitel: „Alis‘ Märchen“ hier weiter. Einfach die passende Datei über den Link unten runterladen, auf den Reader, das Smartphone oder das Tablet packen und lesen, lesen, lesen!

Und dann gibt es natürlich auch noch meine veröffentlichten Bücher bei den meisten Internethändlern wie z. B. Amazon.de, Hugendubel.de, Weltbild.de, bücher.de, etc. und in ausgesuchten Buchhandlungen …

→ epub-Version für Tolino etc.   

→ azw3-Version für Kindle

Ich wünsche euch allen geruhsame, sonnige Ostern, in denen ihr viel Zeit zum Lesen findet.

Bis bald!

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Ich bin kurz weg …

Ich lege eine kurze Blogpause an einem Ort ohne Internet, Computer, Smartphone und vor allem ohne Fasching, Fasnacht, Karneval etc. ein und mache mit Frau Klammerle zusammen einen kurzen Abstecher ins schöne, hoffentlich sonnige Südtirol, wo ich meinen winterschlaffen Körper mit Radfahren, Langlaufen und Bergwandern wieder etwas in Form bringen möchte.

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Der Blick aus dem Fenster meiner Ferienwohnung (Foto vom letzten Jahr)

Am 6. März geht es dann mit einer neuen Fortsetzung von „Aber ein Traum“ weiter …

Ich will diese Gelegenheit nicht verstreichen lassen, ohne mich bei meinen wenigen Lesern und insbesondere bei den drei fleißigen Bloggern herzlich zu bedanken, die seit Monaten beinahe  jeden meiner Artikel mit einem freundlichen „Gefällt mir“ absegnen – michaelaschreibt, simonsegur und seit kurzem auch karo-tina aldente.

Ich weiß freilich nicht, ob ihr meine Texte wirklich lest und delektiert, aber es ist trotzdem ein gutes Gefühl, da draußen in der feindlichen Wildnis nicht völlig einsam und verlassen zu sein.

Bis bald,

Nikolaus

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Eine kleine Atempause zwischen den Jahren

Ich wünsche allen Freunden, Kollegen, Followern und auch jenen, die nur zufällig über meinen Blog stolpern erholsame, ruhige und vor allem friedliche Feiertage im Kreise der Menschen, die sie lieben. Viel Hoffnung, dass uns die Zeitläufte eine kleine Atempause gönnen, habe ich nicht, aber wünschen kann man es sich ja.

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Ich zumindest werde in den amorphen, seltsam zeitlosen Tagen zwischen den Jahren – die zuerst endlos scheinen, aber dann ganz schnell wieder vorbei sind –  eine Pause einlegen, die ich zum Nachdenken, Sammeln und Planen nutzen will. Nach diesem im Privaten zwar durchaus gelungenen, ansonsten aber vollkommen katastrophalen und für mich als Autor auch frustrierenden Jahr habe ich für ein hoffentlich besseres 2017 einiges vor.

Die Reise geht weiter, aber lasst mich vorher noch ein wenig ausschlafen.

Bis bald, Euer

Nikolaus Klammer

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Ein Lebenszeichen im Advent


Liebe Freunde und Follower,

nach einem heftigen Grippeanfall in der letzten Woche, der mich für ein paar Tage ins Bett zwang, bin ich jetzt zwar schlapp, aber wieder einigermaßen auskuriert. Doch nun habe ich mein Internet zuhause mit dem Virus angesteckt und es hat seinen Dienst eingestellt. Hätte ich mich nicht nach jahrelangem trotzigem Verweigern doch endlich von Frau Klammerle vor zwei Wochen überreden lassen, mir endlich ein Smartphone zu kaufen, dann wäre ich komplett analog.

So kann ich aber nun mühsam mit einem Finger diesen Artikel tippen und mich dafür entschuldigen, dass ich im Moment nicht in der Lage bin, hier meine Geschichten und Weihnachtsmärchen fortzusetzen. Karl-Heinz und Isabella müssen warten.

Ich hoffe auf euer Verständnis und wünsche euch allen einen wundervollen,  ruhigen und friedlichen Advent.

Bis bald, Nikolaus.

 

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11. Dezember 2016 · 09:16

Manche Pausen dauern etwas länger

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Außer Wein, Maronen und Seelenfrieden habe ich aus Südtirol auch eine veritable Erkältung mitgebracht, an der ich nun seit einigen Tagen vergeblich laboriere. Ein Ende der Qualen ist im Moment nicht absehbar, jeder Tag bringt noch einmal eine neue Steigerung meiner Leiden. Es ist mir augenblicklich unmöglich, mit laufender Nase, bellendem Husten und Kopfschmerzen auch nur eine einzige sinnvolle Zeile auf’s Papier zu bringen oder gar eine Geschichte schreiben.  Nicht einmal das Lesen gelingt mir! Was für ein Jammertal.

Deshalb geht meine kleine Urlaubspause als Krankheitspause in die Verlängerung: Ich trinke meiner Frau ihre ayurvedischen Teemischungen weg, ich jammere, klage, schneuze, bemitleide mich selbst und sehe in eine dicke Decke gehüllt vom Sofa aus gelangweilt den arg vom strengen Frost des heutigen Morgens gebeutelten Blättern meines Ginkgobaumes beim Fallen zu.

Bis bald, Nikolaus.

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Kleine Pause …

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Der Blog ruht für ein paar Tage, denn ich mache mit Frau Klammerle einen kleinen Herbsturlaub auf der Alpensüdseite in der Nähe des Stilfser Jochs – wahrscheinlich die letzte Gelegenheit in diesem Jahr zum Bergwandern und zum Fertigstellen meines neuen Romans „Der Weg, der in den Tag führt“. Das Wetter scheint übrigens hervorragend zu werden.

Bis bald, Nikolaus.

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