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„Noch einmal davon gekommen“ – Leseprobe II

Das Lied des Weckers

Wir haben es also gesehen: An den Wochentagen, an denen ich vor 06:00 Uhr aufstehen muss, herrscht Ausnahmezustand und wenn ich mich nicht am Griff meiner Kaffeetasse festhalten kann, rutsche ich beim Frühstücken vom Stuhl. Der frühe Morgen zwingt mich also zu widernatürlichen, abartigen Handlungen, die meiner ganzen Persönlichkeit, meiner Weltanschauung und meiner Ethik widerspricht. Da ich gerne mit meiner humanistischen Bildung angebe, will ich es mit den Worten meines geschätzten Kollegen Torquato Tasso sagen, die ihm Goethe im gleichnamigen Drama in den Mund gelegt hat:

So zwingt das Leben uns, zu scheinen, ja, zu sein, wie jene, die wir kühn und stolz verachten konnten.

Deshalb habe ich mich entschlossen, an diesen Frühaufsteh-Tagen nicht mehr zu schreiben. Die Weltkultur und die Menschheit im Allgemeinen werden es wahrscheinlich überleben, wenn ich ein- oder zweimal in der Woche nicht blogge, nicht an meinen, ach, so bedeutenden Romanen und essayistischen Ergüssen schrei­be – und übrigens halb schlafwandelnd auch in der Arbeit nur Mist mache.

Meine Sorge ist eine ganz andere: Es ist das pünktliche Aufwachen, um rechtzeitig in der Arbeit zu sein. Ich bin im Besitz einer gut funktionierenden inneren Uhr, aber gerade in den frühen Morgenstunden versagt sie gerne. Die wunderbare Frau Klammerle (meine liebe, treusorgende und geduldige Gattin, die ich nun zum ersten, aber bestimmt nicht zum letzten Mal auf diesen Seiten erwähne), die als pflichteifrige Kran­kenschwester jeden Tag zu den unmöglichsten Zeiten aufstehen muss, mal vor 05:00 Uhr zum Frühdienst, am nächsten Tag zum Spätdienst, dann zum Zwischen­dienst, und anschließend mal wieder still vergnügt ein paar Nächte lang durcharbeitet, bringt freilich absolut kein Verständ­nis für mein oben geschildertes Problem auf1.

Es geht ihr auch viel schlimmer als mir: Obwohl sie noch nie zu spät zur Arbeit kam, ist sie anerkannte Weltmeisterin im Tief­-, Lang- und Vor-dem-Fernseher-Schlafen und steht als solche auch unangefochten im Guinnessbuch der Rekorde. Ach, wie oft fiel ihr schon ein dicker Frauenroman beim Lesen im Bett nach der ersten schmalzigen Seite aus der ermüdeten Hand und aufs Gesicht!2

Daher brauchen wir beide dringend jeder persönlich einen eigenen Wecker auf dem Nachttisch mit den privaten, täglich wech­selnden Weckzeiten. Und damit beginnt das eigentliche Ärgernis und zwar nicht nur Freitags oder Montags, sondern jeden dum­men Alltagsmorgen, den uns der Herr in seiner grenzen­losen Güte noch schenken will, bis wir einstmals das Rentenalter erreichen.

*

Es folgen nun ein paar Auszüge aus dem Tagebuch der Familie Klammer:

Montag, 11. September 20**,
04:43 Uhr morgens

Ruhe herrscht im Hause Klammer, alles schläft. Allein Amy, die Katze3, hebt einmal kurz ihren Kopf von ihrer Ruhedecke zu den Füßen von Frau Klammerle. Das treue Tier öffnet nicht einmal die Augen, schnuppert nur einmal in die Luft, lauscht den gleichmäßigen Atemzügen, die von der rechten Bettseite etwas lauter rasseln. Amy, die Katze, hat ein gutes Ge­fühl für Stimmungen. Sie weiß, es liegt etwas in der Luft. Trotzdem schmiegt sie sich wieder in ihre ausge­streckten Pfoten und lächelt im Katzenschlummer.

Der digitale Funkwecker von Frau Klammerle ist auf die Weckzeit von 04:45 Uhr eingestellt, sie hat Früh­dienst. Mein Wecker, ebenfalls eines dieser digitalen Teile, die einem die Supermärkte, Drogerien und Kaffee­geschäfte billig hinterher schmeißen, soll erst eine Stun­de später läuten, immer noch zu früh, aber immerhin kann ich ja noch eine ganze Stunde schlafen. Noch 2 Mi­nuten, bis das Schicksal zuschlägt …

Frau Klammerles Uhr erreicht den Weck-Zeitpunkt. An­statt enervierend zu piepsen, knackt sie nur kurz. Ein leises Geräusch, das außer der Katze, die es nicht weiter interessiert, von niemandem gehört wird. Das Ehepaar Klammerle ruht ungestört weiter. Amy, die Katze, hat jedoch eine perfekt funktionierende innere Uhr, weshalb sie fünfzehn Minuten später Appetit auf einen kleinen Früh­stückssnack bekommt. Deshalb erhebt sie sich aus ihrer Decke, reckt und streckt sich, gähnt einmal herzhaft und trottet gemütlich hinauf zum Kopfende, wo Frau Klammerle noch immer von angenehmen und wie üblich vollkommen harmlosen Dingen träumt. Amys Weckmethode ist etwas weniger subtil als das knappe Klacken des kaputten Weckers: Sie schlägt ihr mit der Pfote auf die Nase und ruft auf kätzisch:

Guten Morgen- ich habe Hunger!“, was sich ungefähr wie „Brr – mau!“, anhört.

Frau Klammerle steht im Bett, ihr Herz pocht. Ein Blick auf ihren Wecker zeigt ihr, dass sie viel zu spät dran ist. Mit einem Auf­schrei stürzt sie ins Bad, ohne sich weiter um die Katze zu kümmern. Diese ist nur kurz beleidigt, dann ent­scheidet sie, dass es ja noch einen zweiten Menschen gibt, der sie zu ihrem Fressnapf geleiten und denselben mit Trockenfutter und Leckerli füllen kann. Auch ich werde mit einem liebevoll kräftigen Schlag auf die Nase ge­weckt.

Brr – mau!“

Und bin deshalb eine Stunde zu früh wach. Eine Entscheidung muss her.

Morgen kaufe ich für Frau Klammerle einen neu­en Wecker beim Billigdrogeriemarkt im Dorf. Die alte Uhr, die zwar immer noch – von einer Atomuhr funkgesteuert – sekundengenau die Zeit anzeigt, aber eben nicht mehr weckt, landet in mei­nem Arbeitszimmer. Einen Nachmittag lang beschäftige ich mich, Frau Klammerle zu erklären, wie der neue Wecker funktioniert. Einstellen der Alarmzeit, Schlummertaste usw. Warum sind diese Tasten bei Funkuhren immer so klein und fummelig, so ungünstig wie möglich hinten am Gerät angebracht und warum muss man mindestens zweimal konzentriert drücken, um den Wecker auszuschalten? Da muss Methode dahinter sein …

*

Montag, 18. September 20**,
04:45 Uhr morgens

Wieder hat Frau Klammerle Frühdienst. Und der neue Wecker funktioniert! Ein unerträglich lautes Piepsen er­tönt. Amy, die Katze, flüchtet unter das Bett, auf dem Herr und Frau Klammerle mit pochenden Herzen stehen. Frau Klammerle schnappt sich das plärrende Teil.

Wie schal­tet man das Ding aus?“, ruft sie verzweifelt und drückt alle Tasten, die auf der Rückseite sind. Tatsächlich herrscht plötzlich Ruhe. Sie stellt den Wecker zufrieden zurück aufs Nachtkästchen und trollt sich ins Bad. Nachdem sich mein Puls wieder beruhigt hat, sinke ich zurück in meine warmen Kissen, ich darf ja noch eine Stunde schlafen. Ein wunderbarer Traum muss noch weiter geträumt werden und tatsächlich gelingt mir das seltene Kunststück, wieder in ihn hinein zu finden und tiefer ins Wunderland zu fliegen. Da geht Frau Klam­merles Wecker erneut los. Ich schrecke hoch, schnappe mir das Teil und drücke alle Tasten, die auf der Rücksei­te sind. Mir gelingt es nicht, die richtige, die den Lärm stoppt, zu finden. Also entferne ich die Batterien. Ruhe. Aber jetzt sind Schlaf und wunderbarer Traum endgül­tig geflohen und ich liege eine Stunde wach, bis meine treue Uhr sich pflichtbewusst meldet.

Am nächsten Tag landet der Wecker, der zwar funktio­niert, aber für uns viel zu kompliziert ist, in einer Schublade im Arbeitszimmer, wo er weiterhin ab 04:45 Uhr morgens zehn Minuten lang vor sich hin plärrt, aber niemanden mehr stört.

*

Montag, 25. September 20**,
04:45 Uhr morgens

Nein, du kaufst heute keinen neuen Wecker. Ich habe eine bessere Idee“, erklärte mir vorgestern meine Frau, als ich mich beim Einkaufen in der Uhrenabteilung herum trieb.

Denn sie hat eben mit der Post ihr neues Smartphone erhalten und spielt verliebt mit dem komplexen Gerät, dessen Funktio­nen sie niemals alle verstehen wird und wohl auch nicht will. Aber das mit der Weckfunktion hat sie sich genauestens vom technikaffinen Sohn Nr. 24 erklären und vorführen las­sen. Als Erzieher für verhaltensauffällige Jugendliche kennt er die besten Lern­methoden und hat seine Mutter diese App auch einmal selbst ausprobie­ren lassen. Sie stellt mit ihm gemeinsam die Weckzeit ein, sucht sich einen besonders ätzenden Weckton – Harry Belafonte, Banana Boat Song – aus und schlummert nun gelassen ihrem Frühdienst entge­gen.

Day-o, day-o! Daylight come and me wan‘ go home …“

Das Smartphone ist pünktlich und macht seine Arbeit. Amy, die Katze, flüchtet un­ters Bett, Herr und Frau Klammer stehen mit pochen­dem Herzschlag in ihrem Bett. Freilich lässt sich auch dieses Gerät nicht so einfach ausschalten, der Touch­screen mit seinen winzigen Icons ist für frühmorgend­lich tastende, noch bettwarme Finger zu klein und irgendwie hat Frau Klammerle auch wieder vergessen, wie das Ausschalten des Alarms funktioniert. Gestern ging es doch noch so einfach!

Doch dann schweigt das Teil plötz­lich. Sie nimmt vorsorglich ihr Telefon mit hinaus, schließt fürsorglich die Schlafzimmertür und legt das Handy in den Gang, stellt sich erst einmal zur Beruhigung unter die Dusche. Ich sinke zurück in meine Pfühle, schlafe wieder ein. Von draußen dringt erneut Harry Belafonte an mein Ohr, langsam lauter und drohender werdend.

Day-o, day-o!“

Ich kann das nicht mehr ignorieren: Offensichtlich ist es eine Funktion der „Weck-App“, nach einer Weile noch einmal loszuplärren. Verzweifelt renne ich also hinaus in den Gang, wo ich blind nach dem sich noch immer stei­gernden Lärm taste. Dann halte ich endlich dieses Gerät in der Hand und kann nicht einmal den Bildschirm akti­vieren.

Come, Mister tally man, tally me banana!“

Brr – mau!“ Die Katze schmeichelt klagend um meine Beine, überrascht, dass ich schon jetzt aufgestanden bin, um sie zu füttern. Frau Klammerle hört nichts. Sie duscht ja hinter verschlossener Tür und hat Shampoo in den Oh­ren.

Endlich tapst ein verschlafener Sohn Nr. 2 von seinem Zimmer im Dachjuchhe5 herunter, entreißt mir wortlos das Smartphone und schaltet es mit einem Fingerwischen ab. Mit strafendem Blick drückt er mir das Ge­rät wieder in die Hand. Dann stapft er spürbar angefressen zurück in sein Reich.

Und wieder bin ich eine Stunde vor meinem geplanten Aufstehen hellwach. Meine Frau singt weiterhin unter der Dusche.

Come, Mister tally man, tally me banana!“

*

Sonntag, 07. Oktober bis Montag, 08. Oktober 20**,
eine
ganze, lange Nacht

Also die Idee mit dem Smartphone war nicht direkt überzeugend“, argumentierte ich gestern, am Ruhe-vor-dem-Sturm-Samstag. Frau Klammerle zuckte mit den Schultern.

Schnickschnack! Die Tastfelder sind einfach zu fummelig“, gab sie den­noch zu. Politik beherrscht sie wie die Kanzlerin: Dem Gegner in Kleinigkeiten Recht geben, aber in der Sache festbleiben.

Doch ich habe die ideale Lösung gefunden: Ich werde ab jetzt deinen Wecker benutzen. Der ist einfach zu bedienen und überhaupt: Eigentlich war er ursprünglich mal meiner.“

Damit hat sie recht. Argumentativ ist sie mir immer ei­nen Schritt voraus. Früher hatte ich einen Radiowecker, der mich entweder mit hysterisch munterem Morgenge­quassel (siehe oben) oder mit dem ersten Lied einer in ihn ein­gelegten CD weckte. Nachdem er mich zum 264. Mal mit Come on up to the house von Tom Waits geweckt hatte, flog er an die Schlafzimmerwand und genießt seine Rente in meinem Arbeitszimmer. Ich erbte dann die ausgediente Funkuhr meiner Frau, als sie sich die todschicke neue kaufte, die dann vor zwei Wochen plötzlich versagte.

Aber du hast ihn mir vor vier Jahren gegeben, weil du dir einen viel besseren gekauft hast!“, wehre ich mich, obwohl mir klar ist, dass ich schon verloren habe.

Und dann habe ich doch keinen Wecker mehr! Ich muss montags schließ­lich auch wahnsinnig früh raus!“

Schnickschnack! Mein Wecker ist kaputt, also nehme ich meinen alten wieder zurück. Du brauchst doch gar keinen Wecker, du bist doch eh schon immer wach. Oder du stellst ihn dann noch einmal – ganz einfach.“

Aber ich bin doch nur wach, weil du mich weckst! Aber weißt du was? Ein echter Mann weiß, wann er verloren hat. Nimm ruhig meinen alten Wecker. Ich werde mir jetzt einen tollen neuen kaufen.“

Und tatsächlich gab es einen im Sonderangebot beim Kaffeegeschäft unseres Vertrauens, wohin mich mein Weg eh führte, weil Frau Klammerle gerade in die expe­rimentelle Phase der Erprobung ihres in der letzten Woche frisch erworbenen neuen Kaffeevollautomaten eingetreten ist und entsprechende Men­gen an Bohnen verbraucht, um die ideale Röstung für die Maschine zu finden.

Nachdem ich acht (!) Batterien eingelegt und die zwanzigseitige Bedienungsanleitung für meine neue, exquisite Uhr studiert hatte, fand ich tatsächlich auf der Rückseite meines Weckers mehrere eng beieinander liegende, klapp­rige Plastiktasten, mit denen ich nach einigen Fehlver­suchen den Alarm programmieren konnte6. Ich stellte die Weckzeit voller Hoffnung auf 06:00 Uhr morgens ein. Ein Mann und sein Wecker. Dieses Mal würde alles gut werden. Aufgeregt ging ich schon um 22:00 Uhr ins Bett, nachdem ich unbedingt noch ei­nen frisch aufgebrühten Espresso doppio aus dem wunderbaren neuen Vollautomaten mei­ner Frau testen musste.

Irgendwann in der Nacht kratzte Amy, die Katze, am Balkon­fenster (ich weiß immer noch nicht, wie sie es jede Nacht schafft, da hoch zu kommen) und ich suchte mit müden Fingern nach meiner Neuerwerbung, fand nach einigem Tasten auch den Licht­knopf, der sich als einziger oben am Gerät befindet. Ich öffnete die Augen ein wenig und drückte.

Eine grelle Lichtkaskade überflutete das Schlafzimmer; mir war, als läge ich im Schlafzimmer mit Scarlett Johansson im Bett7 und zwanzig Paparazzis fotografierten gleichzeitig durch das Balkonfenster herein. Von Blickfeld meines außerordentlich neugierigen Nachbarn von gegenüber muss­te es aussehen, als würde jemand eine Blendgranate neben mei­nem Bett zünden. Entsetzlich! Ich hatte ins Antlitz der Medusa ge­blickt, fiel versteinert zurück aufs Kissen und kniff die schmerzenden Augen zu­sammen. Und dort, auf der Rückseite meiner Lider, konnte ich tatsächlich die Uhrzeit ablesen, als bunt leuchtendes Negativbild zwischen platzenden Plasma­ringen: 02:53 Uhr! Frau Klammerle war übrigens nicht einmal wach geworden.

Der geblendete Michael Strogoff tastete sich aus dem Bett und ließ die Katze herein, die durch das Blitzlicht eben­falls recht desorientiert wirkte und über den Tep­pich stolperte. Aber bald darauf legte sie sich auf ihr Handtuch zu den Füßen meiner Frau. Und auch ich fand zurück in meine Ruhe­stätte, nicht ohne mir dabei schmerzhaft das Schienbein am niedrigen Holzrahmen unseres alten Futonbetts aufzuschlagen.

Dann lag ich wach. Ich traute mich nicht mehr, noch einmal den Halogenstrahler an meiner Uhr einzu­schalten, den ich morgen dem TSV Diedorf als Stadion­flutlicht verkaufen werde. Ich starrte an die Decke, wo noch immer lustige Farbflecken und bunte Zahlen tanzten. Offenbar wirk­te jetzt endlich auch die winzige Tasse Espresso …

Später schlief ich doch noch ein. Nein, meine Neuanschaf­fung8, deren eigentliche Berufung es offenbar war, eine kleine Sonne zu imitieren, hat morgens um 06:00 Uhr nicht geläutet. Ihr Alarm funktionierte nicht, wahrscheinlich verbrauchte das Licht zu viel Strom. Mich weckte auch nicht der sanfte Alarm des Weckers meiner Frau, der einmal der meine gewesen war. Mit einer lässigen Handbewegung schalte­te sie ihn aus und trat leise aus dem Zimmer, duschte und zog sich an. Das bekam ich aber alles nicht mit …

Dann allerdings bricht die Hölle los: Frau Klammerle hat unten in der Küche ihre neue Kaffeemaschine eingeschaltet. Sie rauscht, rattert, zermahlt, reinigt, heizt und plät­schert, piepst und rülpst! Sie kocht, zittert, brüllt, dampft, stampft und zischt. Amy, die Katze, flüchtet unters Bett, Herr Klammer steht mit pochendem Herzschlag in seinem Bett.

Seitdem weckt mich an jede frühen Morgen die einfach programmierbare Zeitschalterfunktion von Frau Klammerles Vollau­tomat. Das ist zwar ein recht teurer Wecker, aber dafür bereitet er wirklich einen hervorragenden Kaffee!

 

1

Der geneigte Leser beachte und bewundere diesen altmeisterlich konstruierten Satz, der allein schon das Geld wert ist, für das er dieses Büchlein erwarb!

2Deshalb besitzt sie inzwischen einen E-Book-Reader. Der ist leichter und tut nicht so weh.

3… auch über sie wird es noch viel zu erzählen geben. Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich ein Fußnotenfetischist bin?

4 Frau Klammerle und ich haben zwei vielversprechende, inzwischen erwachsene Söhne groß gezogen. Die beiden sind gerade dabei, flügge zu werden.

5 Vielleicht sollte ich hier mal erwähnen, dass ich nicht nur ein begeisterter Freund von Fußnoten, sondern auch von veralteten Wörtern bin.

6 Ich weiß noch immer nicht, was eigentlich diese „Snooze“-Funktion macht. Wenn sie mir einer meiner Leser erklären kann, wäre ich für eine kurze E-Mail dankbar.

7… unter uns: Das ist eine durchaus anregende Vorstellung. Aber verraten Sie mich nicht Frau Klammerle.

8… die jetzt im Arbeitszimmer ruht. Aber das dachten Sie sich sicher schon.

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„Noch einmal davon gekommen“ – Leseprobe I

Das Morgengrauen

In jeder Alltagswoche zwingt mich mein Brotberuf, morgens vor 06:00 Uhr aufzustehen.

Was?“, wird nun vielleicht einer der beiden Fans des weltberühmten Autors und Kolumnisten Nikolaus M. Klammer überrascht ausrufen: „Mein Lieblingsschrift­steller kann von seiner Literatur nicht leben? Das hätte ich nie gedacht; so eine Schande. Wie krank ist denn die­se Welt?!“

Ja, mein lieber Freund, ich stimme dir gerne zu und ge­stehe es dir hier im Vertrauen – sozusagen von Ange­sicht zu Angesicht – denn sonst liest ja dieses Büchlein niemand: So ist das. Von der Feder zu leben ist so er­tragreich wie der Versuch, einen Ochsen zu melken. Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen:

Der Versuch, vom Schreiben zu leben, ist zwar nicht die schnellste Art zu verhungern, aber es ist doch noch immer die zuverlässigste.

Zudem gehen die meisten Verleger, Leser (und Anhänger der Piratenpartei) davon aus, dass der Autor überhaupt nur aus reinem Idealismus und Menschenfreundlichkeit schreibt und daher froh und dankbar sein sollte, wenn er seine Werke und schlauen Gedanken ohne freche Honorarfor­derungen verschenken kann. Eine Frechheit des Autors, dafür auch noch Geld zu verlangen!

Was?“, werden alle anderen ausrufen, die mich nicht kennen und denen du, lieber Fan, fassungslos von mei­nem frühen Aufstehen erzählst: „Die überempfindliche Heulsuse Klammer jammert uns wegen seines traurigen Loses die Ohren voll, weil er tatsächlich ein paarmal in der Woche vor 06:00 Uhr aufstehen muss? Das hätte ich nie von ihm gedacht! Von dem lese ich keine Texte mehr, da muss ich mich nur aufregen.“

Halt,sage ich, ihr habt ja recht!

Eigentlich kann ich froh sein, wenn mich in meinem langweiligen Brotberuf überhaupt jemand dafür bezahlt, dass ich einige Stunden herumstehe, klug daher rede und durch Handauflegen Computer repariere. Da werde ich mein müdes Haupt auch einmal vom warmen Kissen und den Körper aus den Pfühlen erheben können, wenn die Sonne noch nicht aufgegangen ist. Ja, ihr habt alle recht, all ihr Frühdienstler und Nachtwächter, ihr bra­ven Bauern, Arbeiter und Angestellte, Beamte und Kö­che, die ihr niedergedrückt von der Woche Last wohlver­diente (und kostenfreie) Entspannung in meiner Literatur sucht. Ihr alle, die ihr jeden Tag und oft auch am Wochenende klaglos vor den Hühnern aufsteht, um im Schweiße eures Angesichts euren kärglichen Lebensun­terhalt zu verdienen – ihr alle habt meinen Respekt. Ich kla­ge mal wieder auf hohem Niveau; das kann ich wirklich gut. Selbstmitleid ist meine persönlichste Regung, das sollte inzwischen bekannt sein.

Aber ich bin eben auch Künstler und mir ist es deshalb einfach nicht in die Wiege gelegt, in die Gene geschrieben oder durch die Erziehung aufgeprägt worden, morgens vor der Frühmesse schon wach zu sein. Die Stunde des Dichters ist der späte Abend, es ist die Nacht. Sie allein hat Er­barmen mit ihm, hüllt ihn ein in einen wärmenden Man­tel der Ruhe und der Besinnung. Daher richtet er auch seine Hymnen an den leuchtenden Sonnenuntergang, an die funkelnden Sterne am schwarzen Firmament, an die mürrischen Barkeeper hinter den Theken seiner Lieb­lingskneipen – und nicht an die stumpfe, allzu kalte Morgen­dämmerung, nicht an die öligen Regentropfen aus grau­en Nebelwolken und die mürrischen Busfahrer hinter den Lenkrädern der Linie 601.

Zählen wir doch einmal: Wie viele Maler malten denn die Morgensonne? Was zählt ein Claude Monet gegen ge­fühlte tausend Abendstimmungen von Caspar David Friedrich? Wie viele Lyriker beschrieben rosa Wolken­finger, die sich in den Morgenhimmel krallen? Und wie viele Lieder an die Nacht wurden dagegen gereimt? „Warte nur, balde ruhst du auch.“ Wie viele musikali­sche Morgenstimmungen gibt es? Ah, da meldet sich ei­ner: „Der Zarathustra von Strauß und der Grieg’sche Peer Gynt“, höre ich. Brav, da hat aber einer seine Hausaufgaben gemacht.

Erstens: Diese zwei Beispiele stehen so einsam gegen all die Abend- und Gute-Nacht-Lieder, Serenaden und kleinen Nachtmusiken, dass sie wohl kaum ins Gewicht fallen und wahrscheinlich eh nur geträumte Phantasien des Komponisten sind, der sie spät am Abend zu Noten machte. Zweitens: Meine Argumentation ist zu gut, um sie mir von der Wahrheit kaputt machen zu  lassen. Setzen!

Zusammengefasst: Ich bin einfach nicht dafür geboren, vor 08:00 Uhr aufzustehen! Ich möchte richtig verstan­den werden. Ich bin kein Oblomov, ich verschlafe nicht den ganzen Vormittag. Ich kann sogar hervorragend vor meiner verdienten Mittagsruhe arbeiten – aber nicht, wenn ich mich zu früh in den grauen, im Winter schwarzen, Tag kämpfen muss. Dann kann ich nicht denken, kaum zwei zusammenhängende Sätze formulieren, jemandem zuhören oder konzentriert arbeiten, gar mit Menschen reden, ohne ihnen Beleidi­gungen oder Gegenstände ins Gesicht zu werfen. Gut, dass diesen Menschenkontakt bei meiner Arbeit nie­mand von mir verlangt, denn morgens herrscht bei mir Ausnahmezustand. Wenn ich mich nicht am Griff mei­ner Kaffeetasse festhalten kann, rutsche ich langsam vom Stuhl.

Gemach! Bevor alle Werktätigen mit Früh- und Nacht­schichten von Neuem über mich herfallen – ich kann be­reits den einen oder anderen bösen Kommentar auf der Zunge schmecken: Ich erwähnte bereits, dass ich auf höchstem Ni­veau jammere. Der Herr hat den Menschen und insbesondere Nikolaus M. Klammer nicht dazu geschaffen, um diese Uhrzeit aufzustehen. Schließlich geht auch die Sonne erst später auf. Vor sieben Uhr aufstehen: Das ist eine unmenschliche Tortour, ein Verbrechen an der Menschheit, das gesetzlich verboten gehört.

Denn mein gequälter Leib schleppt sich nach dem un­barmherzigen Weckerklingeln einem Zombie gleich ins Bad, während meine Seele noch im Bett liegt und von heiteren, leichten Dingen träumt. Erst, wenn mein see­lenloser Körper sich vor dem Spiegel stehend oberfläch­lich wäscht und mechanisch die Zähne schrubbt, werde ich langsam wach und mein Geist kommt hinter mir her aus den warmen Pfühlen ins Bad getrottet. Dort finde ich mich und eine Laune. Selten ist es eine gute, denn der Verfall, der mir aus dem Spiegel mit von Zahnpasta verschmierten Lippen eine Grimasse zieht, schreitet hurtig voran und die Zahl der grauen Haare steigt täglich progressiv an. Selbst wenn ich mich noch für eine schnelle Dusche mit „revitalisieren­den Algenextrakten“ und „Hair-Energizer“ (wird wahr­scheinlich Här-Einischeißer ausgesprochen) entschei­de, bringt das keine Jugendlichkeit zurück.

Auch der weitere Ablauf des Tagesbeginns folgt einer festen Zen-Regel: Ich tappe an den Briefkasten und neh­me die Zeitung, trage sie in die Küche und schmeiße den Kaffeevollautomaten (siehe weiter unten) an. Dann schleppe ich mich zum Radio und öffne den Sender meines Vertrauens.

Da ich grundsätzlich – und am Morgen insbesondere – auf das waidwunde Gewinsel von Helene Fischer, des Grafen, von Xavier Naidoo et. al. und auf das Beste aus den 80ern und die Hits der 90er verzichten kann, ist die Fre­quenz auf den einzigen Rocksender eingestellt, der Bay­ern beschallt. Da die Songauswahl der Rockantenne eng begrenzt ist – wahrscheinlich können sie sich nicht so viele Lieder leisten –, singen meist Jon Bon Jovi oder Die toten Hosen, was ich morgens gerade noch hinnehmen kann. Ich packe also meinen Pott Kaffee, kühle ihn großzügig mit Milch, vergesse dann aber meist umzurühren und verbrenne mir den Mund (auch davon noch später). Mühsam versuche ich die Schlagzeilen der Zeitung zu verstehen. Mist, ich brauche jetzt wirklich bald eine Lesebrille. Die Laune bessert sich nicht. Da hilft mir auch das zum einhundertsten Mal gespielte Hotel California nicht.

Und dann wird in die letzten Takte des Liedes ge­quatscht und der Ärger geht los: Warum müssen Radio­moderatoren – insbesondere Morgenshow-Moderatoren – immer so hysterisch gute Laune haben? Da wird ein Sparwitz nach dem anderen gerissen und künstlich dar­über gelacht. Und damit der trübe Morgenverstand des Hörers auch mitbekommt, dass das lustig sein sollte, wird das Ganze noch wie beim Mainzer Karneval mit einem Tröt-Geräusch oder einer Fanfare untermalt. Und so kichert man sich durch die Moderation und durch den Wetterbericht und wirft sich bei den Verkehrsmeldungen fast weg, unterbrochen von den immer gleichen Werbe-Jingles, in denen mir noch hysterischere, kurz vor der Einweisung in eine Anstalt stehende Menschen jeden Morgen aufs Neue versichern, wie lecker die Spätzle von Settele sind, wie günstig mich eine Autofinanzierung kommt und welche Nummer die Telefon­auskunft hat – dazwischen singen mal wieder BostonWhat a feeling“, obwohl ich, wenn ich ehrlich bin, außer aufsteigendem Zorn noch überhaupt nichts fühle …

Ist es denn so schwer zu begreifen, dass ich das am Morgen alles nicht brauche? Können denn die Moderato­ren (Barny! Eisprinzessin! Ha, ha, ha ha, ha! Das Wet­ter, ha ha! Klingeling, wer ist denn da dran? Ha, ha, ha! Trööt!) nicht auf mich Rücksicht nehmen und wenigs­tens vor Acht Uhr nicht wie klinische Fälle in der manischen Phase plappern, sondern auch einfach mal so schlecht gelaunt sein wie ich? Ich habe mir sogar ein Internetradio mit 50.000 Sendern zugelegt. Dadurch wurde nichts besser: Jetzt kann ich aber die Morgenhys­teriker in allen Sprachen der Welt empfangen – am schlimmsten sind die Japaner …

Warum gibt es kein Morgenmuffelradio, in dem jemand mit übler Stimmung halb schlafwandlerisch ein paar In­formationen ins Mikro murmelt und dann Leonard Co­hen oder The Cure jammern lässt oder – noch besser – ohne Gequatsche die besten Morgenblues-Titel spielt? Das würde mir morgens wirklich  auf die Beine helfen …

Vielleicht sollte ich selbst solch eine Radiostation grün­den: Morgenmuffel 92,4, das Programm für die Nichtausgeschlafenen, mit der Schlechte-Laune-Garantie für den ganzen Tag, Staumeldungen und den traurigsten Rockballaden – werbefrei und ohne Gewinnspiele.

First we take your morning, than we take your day…“

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Meine Leiden als „Selfpublisher“

Ich erlebe gerade eine seltsame Zeit, die mich eigentlich viel zu sehr von meinem Kerngeschäft – dem Schreiben – ablenkt.

Das ist geschehen:

Vor zwei Monaten habe ich mich nach Jahren des Zögerns doch noch dazu durchringen können, mit meinen literarischen Schöpfungen unter die „Selfpublisher“ zu gehen. Man frage mich nicht nach den Gründen; es war wohl mehr eine spontane Schnapslaune als eine wohl durchdachte Entscheidung. Wie dem auch sei, nun können interessierte Leser – zwei oder drei soll es ja geben – drei meiner Werke sowohl im Onlinehandel als auch bei den meisten traditionellen Buchhändlern erwerben (1). Da ich die Verkaufspreise so eng wie möglich an meine Herstellungskosten angeglichen habe, beliefen sich die Erlöse, die auf meinem Konto landeten, auf bisher auf knapp 13 €. Gekauft wurden übrigens in der Hauptsache die E-Book-Ausgaben der Bücher, denn ein gebundenes Werk im Gegenwert einer Pizza beim Italiener um die Ecke ist den meisten viel zu teuer. Das Risiko, einen Fehlkauf getätigt zu haben, will man nicht eingehen.

Ob meine Entscheidung, meine Bücher in den Handel zu bringen, die richtige war, wird die Zukunft zeigen. Sie hat jedoch bereits jetzt Konsequenzen, die mich hinterrücks überrumpelt haben. Eine davon ist, dass ich nun mit einem mal Leser mit Erwartungshaltungen habe, die ich flott mit Fortsetzungen bedienen muss – also nicht mehr verantwortungslos das schreiben kann, zu dem ich gerade Lust habe. Daran muss ich mich erst noch gewöhnen.

Gleichzeitig muss ich die Werbetrommel rühren. Dieses Werben um Leser oder gar um eine Rezension erweist sich aus mehreren Gründen als schwierig. Das liegt zum einen an meiner Abneigung, mich als Autor zu „prostituieren“ und an meiner zum Autismus neigenden schüchternen und eigenbrötlerischen Art, die viele ablehnen und als hochnäsig und arrogant interpretieren. Zum anderen bemerke ich selbstverständlich, dass das Schreiben und Veröffentlichen von Texten das Steckenpferd von sehr, sehr vielen Menschen ist und meine Werke in der Menge der Veröffentlichungen einfach untergehen. Sie sind ein Tropfen Salz, der sich im Meer auflöst. Doch das kenne ich schon, denn es geht mir auf diesem Blog ganz ähnlich. Ich mag hier für meine inzwischen 120 Follower und zufällig Vorbeisurfende so viele ausgefeilte Texte, Glossen, Artikel und Kritiken abliefern wie ich will,  mehr als drei oder vier Besucher finden sich täglich nicht ein und die Zugriffszahlen auf den Blog sind rückläufig.

Aber ich schreibe ja nicht, um damit Geld zu verdienen. Was allerdings eben passierte, als ich drei Gratisexemplare von „Meister Siebenhardts Geheimnis“ über LovelyBooks verloste, um auf diesem überraschend aktiven Social-Network(2) auf mich aufmerksam zu machen, macht mich sprach- und fassungslos. Und so zornig, wie ich schon lange nicht mehr war. Solch ein Gewinnspiel bedeutet selbstredend für mich als „Selfpublisher“, der keinen Verlag hinter sich hat, einen erheblichen finanziellen und logistischen Aufwand. Zwei der ausgelosten Gewinnerinnen meldeten sich dann überhaupt nicht bei mir – auch nicht auf eine E-Mail und persönliche Nachfragen über PN, ob sie mein Buch denn erhalten hätten. Das tat schon mal weh. Auf meiner Seite des Bildschirms sitzt ein fühlender Mensch und keine „Schreibmaschine“, das vergessen anscheinend einige.

Recht verstanden: Ich erwartete keine Rezension oder „Gefällt-mir“-Sternchen bei Amazon (obwohl das bei LovelyBooks zum guten Ton gehört), aber ein „Hab’s erhalten!“ oder gar ein „Danke schön!“ wäre schon ganz nett gewesen. Nun gut, ich habe auch hier über den Blog schon einmal vier Exemplare vom „Siebenhardt“ verlost und nur von einer einzigen der Gewinnerinnen anschließend etwas gehört. Offenbar gibt es viele Menschen, denen es am grundlegendsten Anstand mangelt oder die begreifen können, dass hinter einem Buch oder einem Blog immer auch ein Mensch steht. Aber was dann eine der Damen bei LovelyBooks machte, der der Zufall ein Exemplar meines 600-Seiten-Romans, an dem ich viele Jahre gearbeitet hatte, zuloste, ist an Frechheit und Egoismus kaum zu überbieten. Ich habe mir nicht vorstellen können, dass es solche Menschen gibt. Denn sofort nach Erhalt des Romanes stellte sie das Buch für 12 € beim Gebrauchtbuchhändler Booklooker.de ein, was ich nur durch Zufall mitbekam. „Neuwertiger Zustand, mit einer kleinen Widmung des Autors“, wie dort zu lesen.(3) Auf meine empörte E-Mail reagierte sie selbstverständlich nicht. Übrigens hat mich der ganze Spaß mit den Versandkosten knappe 20 € gekostet, aber das nur nebenbei, denn mehr als das Geld schmerzt mich das Herzblut, das ich investiert habe.

Noch einmal werde ich solch ein Gewinnspiel nicht mehr veranstalten und ich befürchte immer mehr, dass meine Entscheidung, mit meinen Texten an die „Öffentlichkeit“ zu gehen, ein großer Fehler von mir war.

*

Wenn mich übrigens jemand wieder zu einem Lächeln bringen will, das mir im Moment gründlich vergangen ist:

NOCH EINMAL DAVON GEKOMMEN
Glossen und Kurzgeschichten

als E-Book und Taschenbuch erhältlich

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Ich weiß, ich wiederhole mich, aber seit kurzem gibt es die  besten Glossen und Texte dieses Blogs, in einem netten, kleinen Buch, für das ich sie noch einmal sorgsam überarbeitet und fehlerbereinigt habe. Das Lektorat (und die Zensur) hat diesmal übrigens meine Frau übernommen. Auf 230 illustrierten Seiten kann man meine Familie, meine Katze und meine Wenigkeit durch unseren chaotischen Alltag begleiten.

Die Rezension eines Freundes:

„Noch einmal davon gekommen“, dessen Cover bereits einen schwer mitgenommenen Nikolaus Klammer zeigt, ist eine Sammlung von Kolumnen, Glossen und Kurzgeschichten, die der in Diedorf bei Augsburg wohnende Autor in den letzten vier Jahren für seinen Blog „Aber ein Traum“ geschrieben und für das Buch neu eingerichtet, erweitert und überarbeitet hat.

In seinen Texten voller Charme und Esprit beschreibt Klammer auf wirklich ansprechende und humorvolle, manchmal auch nachdenkliche Weise sein chaotisches Familienleben mit seiner immer wieder an seinen Unarten verzweifelnden Frau, den zwei erwachsenen Söhnen und Amy, der Katze. Er gibt Einblicke in sein Leben als Autor, beschreibt seinen Kampf mit den Tücken des Objekts, dem Unkraut im Garten und den Widrigkeiten des Alltags (Herrlich sind z. B. die Geschichte, wie man einen Oktopus kocht oder die geheimnisvolle „Mangold-Affäre“).

Das alles erzählt Klammer auf eine so heitere und selbstironische Weise, dass man ihm gerne durch sein Privatleben folgt und es wirklich bedauert, wenn man viel zu früh am Ende des Buchs angekommen ist.

„Noch einmal davon gekommen“ ist auf 230 Seiten liebevoll illustriert und eine absolute Empfehlung für alle, die sich geistreich unterhalten lassen wollen.

Dem weiß ich nichts mehr hinzuzufügen, außer, dass ich hier in dieser Woche noch eine längere Leseprobe bloggen werde.

 

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(1) Allerdings nicht in der Gemeinde Diedorf, in der ich wohne. Dort hat noch nie jemand irgendetwas von mir gehört, gelesen oder gar gekauft und auch in der hiesigen Buchhandlung „Buchecke“, die von ein paar rührigen Damen geführt wird, stößt man nur auf kopfschüttelndes Wundern, wenn man sich nach dem ortsansässigen Autor Nikolaus Klammer erkundigt. Der Prophet im eigenen Land …

(2) Die Literatur ist heute weiblich. Es lesen, glaube ich, nur noch Frauen. Ob das schlecht ist, kann ich nicht beurteilen, es verändert aber die Themen und die Literatur allgemein.

(3) Selbstverständlich ist diese Preisvorstellung für ein Buch von mir vollkommen illusorisch, niemand kauft sich für dieses Geld einen „Klammer“. Vielleicht sollte ich die 12 €, die die Dame als Wert des Buches veranschlagt, als Kompliment verstehen. Ich habe ihr übrigens vorgeschlagen, mein Buch einfach zu verschenken oder auf einer Parkbank liegen zu lassen.

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Die Dichterecke

Ich will mich noch einmal kurz in Erinnerung bringen, bevor ich für die nächsten zwei Wochen verstumme.

Nachdem ich seit über einem Jahrzehnt glücklicher Reihenhausbesitzer im ländlichen Weichbild der Stadt Augsburg bin, nenne ich auch einen schmalen rückwärtigen Garten mein Eigen. Er hat in etwa die Größe einer Picknickdecke; bietet aber immerhin Platz für eine Südterrasse, einen Werkzeugschuppen, ei­nen Kirschbaum, Obststräucher, Blumenbeete, ein Kräuterbeet, Kompost und sogar ein selbst gebautes Hochbeet, in dem ich gerade Salat, Mangolde (ist das die richtige Mehr­zahl?), Gurken und wie Unkraut wuchernden Meerrettich züchte. Demnächst will ich es sogar noch erweitern. Selbstverständlich ist hier alles in der Bonsaiausführung – gut, dass  meine Familie und ich eher unterdurchschnittlich groß sind. Die Rasenflä­che ist so ausladend, dass ich schon an die Anschaffung eines Aufsitzmähers gedacht habe.

Und zwischen den Sträuchern ganz hinten am Zaun, die helfen sollen, die neugierigen Blicke der Nachbarn zu behindern, habe ich mir auch mein ganz persönliches, durch ein Bambusgebüsch gut abgeschirmtes und immer schattiges und auch bei den augenblicklichen Sommertemperaturen kühles Dichtereck eingerichtet, in dem ich träumen, lesen und schreiben kann – nur dichten, das mache ich eigentlich nie. Im Moment schlafe und schnarche ich hier oft und ein dünner Speichelfaden läuft mir dabei aus dem Winkel des geöffneten Mundes auf das T-Shirt, auf dem mein herab gesunkener Kopf mit der Wange liegt, denn ich bin noch immer etwas erkältet. Die Sommergrippe habe ich zwar inzwischen an Frau Klammerle weiter gereicht, aber ich bin noch nicht gesund.

Wer genau auf das Foto schaut oder es vergrößert, sieht eines meiner inzwischen überall im Handel erhältlichen „Noch einmal davon gekommen“-Bücher, von denen ich nach den Feiertagen auf Lovelybooks ein paar Exemplare verlosen werde(*). Man muss immer ein wenig Werbung für sich machen – man kann nie wissen, wer gerade über den Zaun schaut. Darunter liegt ein Band mit etwas veralteten literarischen Reisebildern: „Mein Gardasee“ von Godehard Schramm. Ich bereite mich eben immer gewissenhaft auf meinen Urlaub vor. In meinem Dichtereck werde ich heute sitzenbleiben, bis mich die Gewitter oder die Mücken ins Haus treiben.

Wenn jemand vorbei kommen möchte: Ich hätte da noch einen Schattenplatz frei. Wir könnten über Italien oder Literatur oder Gartenarbeit reden, von Frau Klammerles Erdbeerkuchen naschen oder auch nur gemeinsam ein wenig schnarchen. Ich würde mich freuen. Falls wir uns nicht mehr sprechen sollten, dann wünsche ich allen meinen Freunden wundervolle Pfingsttage, traumhaftes Wetter und die Zeit, mein neues Buch zu lesen. Es ist mir wirklich gelungen.

Bis in zwei Wochen, Euer Nikolaus.

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(*) Auch wenn ich auf diese Weise keine Bücher verkauft, sondern nur drei Exemplare von „Dr. Geltsamers erinnerte Memorieren“ verschenkt habe, war die Erfahrung durchaus positiv, denn ich bekam von zwei der Gewinnerinnen sehr wohlwollende und schmeichelhafte Fünf-Sterne-Kritiken und ausführliche Rezensionen. – Danke noch einmal.

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„Noch einmal davon gekommen“ – Jetzt geht die Arbeit erst richtig los

 

Die Druckerei hat mir eben das Korrekturexemplar meines neuen Buchs geschickt. Jetzt beginnt die Fehlersuche. Ich bin schon ganz aufgeregt.*

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* Vorbestellungen nehme ich gerne unter klammer(at)email.de an. Das Buch ist Anfang Juni im Handel.

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Mein neues Buch: „Noch einmal davon gekommen“

Wenn ich schon mal beim Werbung machen bin…

Anfang Juni erscheint mein neues Buch:

Ich habe in ihm die meiner bescheidenen Meinung nach besten Glossen, Kolumnen, Artikel und „Freitagsaufreger“ aus 4 Jahren „Aber ein Traum“-Bloggeschichte zusammengetragen, diese gründlich überarbeitet, aktualisiert und für die Buchausgabe eingerichtet. Der reich illustrierte Band wird auf über 200 Seiten randvoll gefüllt sein mit den humorvollsten, aber auch den nachdenkenswertesten Ereignissen in meinem Leben als Autor, Blogger und Familienmensch.

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Aus dem Inhalt: „Das Lied des Weckers“ – „Die Mangoldaffäre“- „Das Türendrama“ – „Bad Birnbach, the twilight zone“ – „Jagdszenen einer Winternacht“

… und vieles anderes mehr (*) …

Das Wiedersehen mit meinen alten Texten aus den verstaubten Kellern meines Blogarchivs hat mir viel Freude bereitet und ich habe unter anderem die Erkenntnis gewonnen, dass das Wetter früher auch nicht besser war. Ich hoffe, ich kann mit „Noch einmal davon gekommen“ ebenfalls dem einen oder anderen Leser eine Freude machen. Dann wäre mein mir gestecktes Ziel erreicht.

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(*) unter anderem über 40 Fußnoten. Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich wie David Foster Wallace nicht nur schreibsüchtig, sondern auch ein Fußnoten-Fetischist bin.

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„Dr. Geltsamers erinnerte Memoiren“ – Eine Buchverlosung bei LovelyBooks

Liebe Freunde meines Blogs und zufällig Vorbeisurfende,

nachdem ich vor kurzer Zeit unter die Selfpublisher gegangen bin und auf diese Weise zwei meiner Romane veröffentlicht habe, die über die Onlineportale der meisten Buchhändler als E-Book oder als gebundenes Buch erhältlich sind, landete ich auch ohne mein Zutun als Autor auf dem durchaus emsigen und lebhaften sozialen Netzwerk LovelyBooks für Literatur-Interessierte, das die renommierte große Verlagsgruppe Holzbrinck (z. B. Fischer Verlag, Rowohlt Verlag, Kiepenheuer & Witsch, DIE ZEIT etc.) seit einigen Jahren führt. Kurz: Ich besitze bei LovelyBooks nun die Autoren-Seite NIKOLAUS KLAMMER mit Verlinkungen auf meine Bücher und deren Rezensionen.

Nun habe ich bei LovelyBooks eine Buchverlosung organisiert. Wenn ihr, liebe Freunde meines Blogs, dort bereits Mitglied seid (davon gehe ich bei den meisten von euch aus, nur ich habe das wieder einmal verschlafen) und gratis an ein Exemplar des 1. Teils meines von vielen Lesern gelobten Romans „Dr. Geltsamers erinnerte Memoiren“ gelangen wollt, ist dies eine einmalige Gelegenheit. Die 3 ausgelobten Bände haben Extra-Beilagen, die in der normalen Buchausgabe nicht zu finden sind. Aber ihr müsst euch beeilen, der Verlosungszeitraum läuft nur noch bis zum 19.05.17. Aber dies wird nicht meine letzte Aktion dort bleiben.

www.lovelybooks.de/autor/Nikolaus-Klammer/

Ich würde mich freuen, euch dort zu treffen.

Euer Nikolaus

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Mein Buch schwimmt nun auf dem großen Fluss …

Liebe Freunde,
jetzt ist es endlich auch bei Amazon erhältlich: Mein „Meister Siebenhardt“ als Taschenbuch.
Ich traue mich eigentlich schon gar nicht mehr zu fragen, denn als Pessimist ahne ich das Kopfschütteln voraus. Aber über eine Rezension – egal, ob kritisch, achselzuckend oder gar lobhudelnd – würde ich mich wirklich, aufrichtig und wahnsinnig freuen.
Danke im Voraus.

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Meine Romane als Taschenbuch und als E-Book

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Ich mache ungern Werbung und ich habe lange mit mir gerungen, aber jetzt bin ich ebenfalls unter die Selfpublisher gegangen.

Mein über 600 Seiten starker Roman
„Meister Siebenhardts Geheimnis“,

der erste Band der
„Brautschau“-Trilogie,

und der

1. Teil der Geltsamer-Serie
„Dr. Geltsamers erinnerte Memoiren“
Die Frau, die der Dschungel verschluckte

sind ab sofort als Taschenbuch oder als günstiges E-Book
bei fast allen einschlägigen Internet-Buchhändlern
und auch über Amazon erhältlich.

Vielleicht kann ich ja doch den einen oder anderen Follower oder zufälligen Besucher dieses Blogs von meinem spannenden Werk voller Abenteuer und unerhörter Begebenheiten begeistern, an dem ich viele Jahre gearbeitet habe. Ich würde mich auch wahnsinnig über eine Rezension bei Amazon freuen.

(„Der Weg, der in den Tag führt“, ist übrigens das Prequel zu diesem Roman und erscheint hier im Augenblick jeden Mittwoch in Fortsetzungen. Der zweite Teil von „Dr. Geltsamer“: Die Hyänen von Berlin“ wird jeden Donnerstag fortgesetzt. Die vollständigen Romane werde ich dann im Spätsommer und im Herbst veröffentlichen.)

Darum geht es in „Meister Siebenhardts Geheimnis“:

Sechstausend Jahre sind vergangen, seit sich die hochentwickelte Kultur der Vorgänger in ihrer Hybris selbst vernichtet hat. Obwohl viele Länder der Welt dabei vollkommen zerstört wurden und die heute unbetretbaren Jenseitigen Lande im Westen bilden, sind die Vorgänger für die heutigen Völker nur mehr eine vage Erinnerung und ihr enormes technisches Wissen fast vollkommen vergessen. Allein Märchen und Sagen erzählen von ihnen.

Doch eine gewaltige Gefahr hat den entsetzlichen Untergang der Vorgänger überlebt und bedroht auf ’s Neue alles Leben auf der Erde.

Dies ist die Geschichte des jungen Half, eines Brautwanderers, der sein heimatliches Bauerndorf in der Provinz verlassen hat, um draußen in der großen Welt nach einer blonden Frau zu suchen, die er als Gattin nach Hause führen will. Dabei stolpert er zufällig in eine düstere Verschwörung um den von der Inquisition gejagten Meister Siebenhardt. Der abtrünnige Mönch aus dem Kirchenstaat von Italmar ist im Besitz eines Geheimnisses, das das Schicksal der Menschheit entscheiden könnte …

Und darum in „Dr. Geltsamers erinnerte Memoiren“:

Der Schriftsteller Nikolaus Klammer (!) entdeckt zufällig in einer geheimnisvollen Buchhandlung den Roman „Dr. Geltsamers erinnerte Memoiren“, dessen Autor zu seiner Überraschung er selbst sein soll. Er kauft das Buch und beginnt neugierig darin zu lesen. In dem Buch ist das spannende Expeditions-Tagebuch der brasilianischen Ärztin Elena Kuiper abgedruckt, einer in den Zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts im Amazonas-Dschungel verschollenen Forscherin. Die mutige Ärztin ist fern aller Zivilisation einem gefährlichen und wohl gehüteten Geheimnis auf die Spur gekommen. Das Werk, das diese ungeheuerliche Geschichte erzählt, hat angeblich ein Geistlicher des Vatikanischen Geheimarchivs der Inquisition herausgegeben.

Aber das Tagebuch der Ärztin ist erst der Anfang des Leseabenteuers, denn das seltsame Buch verwandelt sich jedes Mal, wenn es Klammer öffnet, in ein vollkommen anderes. Der Text darin verändert sich auf mysteriöse Weise und erzählt eine neue Geschichte.

Klammer wird in eine finstere Verschwörung von uralten und grausamen Mächten verwickelt, die sein eigenes und auch das Leben seiner Tochter Isa bedroht. Kann ihm das seltsame Buch helfen, das dunkle Geheimnis seiner Familie zu lüften?

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Ein Buch von Niklas

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Ich belästige meine ernsthaften Literaturfreude hier nur ungern mit Werbung; noch dazu für einen Roman, den sie und ich nie lesen würden.

Aber mein siamesischer Zwillingsbruder Niklas, der seine nette Genreliteratur und sogar Lyrik auf dem hübsch bunten Blog „Andere Welten, andere Zeiten“ veröffentlicht, hat den 1. Teil seiner fantastischen Brautschau-Trilogie zum Buch binden lassen. Er bat mich händeringend und vor mir im Staube auf den Knien rutschend, hier in meinen heiligen Hallen der ernsthaften Literatur auf sein Werk hinzuweisen, an dem er zwei Jahre lang gearbeitet habe. Nun, ich will kein Umensch sein. Deshalb:

Auf den 600 spannenden Seiten von „Meister Siebenhardts Geheimnis“ wird der Beginn einer dem Phantastischen (igitt!! – Wer liest denn so etwas! MRR hat nicht einmal Kriminalromane gelesen!) zuzuordnenden Geschichte aus einer weit, weit entfernten Zukunft erzählt, die Niklas mit folgenden Worten beschreibt:

Sechstausend Jahre sind vergangen, seit sich die hochentwickelte Kultur der Vorgänger in ihrer Hybris selbst vernichtet hat. Dabei wurden viele Länder der Welt vollkommen zerstört und bilden unbetretbaren, giftigen Jenseitigen Lande im Westen. Die Vorgänger sind für die heutigen Völker nur mehr eine vage Erinnerung und ihr enormes technisches Wissen ist fast vollkommen vergessen. Allein Märchen und Sagen erzählen von ihnen. Doch eine gewaltige Gefahr hat den entsetzlichen Untergang der Vorgänger überlebt und bedroht aufs Neue alles Leben auf der Erde.

Dies ist die Geschichte des jungen Half, eines Brautwanderers, der sein heimatliches Bauerndorf in der Provinz verlassen hat, um draußen in der großen Welt nach einer blonden Frau zu suchen, die er als Gattin nach Hause führen will. Dabei stolpert er zufällig in eine düstere Verschwörung um den von der Inquisition gejagten Meister Siebenhardt. Der abtrünnige Mönch aus dem Kirchenstaat von Italmar ist im Besitz eines Geheimnisses, das das Schicksal der Menschheit entscheiden könnte …

Niklas fügte noch hinzu, man könne das Werk auf  „Andere Welten, andere Zeiten“ auch kostenfrei und gratis direkt als E-Book herunterladen und dort werde demnächst die Fortsetzung veröffentlicht.

 

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